Dryade – Verkörperung des Waldes
📅 Letzte Bearbeitung: 2025-11-04 20:31
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Grundbau und Haltung
Dryaden wirken auf den ersten Blick menschlich, doch ihre Proportionen folgen nicht der Anatomie eines reinen Fleischwesens. Ihr Körper ist schmal, leicht verlängert, fast zu symmetrisch. Die Muskulatur tritt nur dort hervor, wo Bewegung wirklich nötig ist – an Beinen, Schultern, Unterarmen. Ihre Konstitution und Kraft liegen beide im unteren Mittelfeld (7 von 20), also weder fragil noch robust. Sie haben eher geschmeidige Spannkraft als physische Stärke. Gewandtheit 8 sorgt dafür, dass Bewegungen flüssig, lautlos und harmonisch wirken. Wenn eine Dryade steht, wirkt sie, als würde sie den Boden nicht berühren – sie verlagert Gewicht kaum sichtbar. Körpergröße liegt zwischen 100 und 150 cm, aber durch ihre schlanke Silhouette erscheinen sie oft größer. Ihr Schwerpunkt liegt ungewöhnlich hoch, was den Gang leicht schwebend macht.Haut und Oberfläche
Die Haut ist keine Haut im klassischen Sinn, sondern eine flexible, atmende Rinde – zart gemasert, in Farben zwischen hellem Moosgrün, Birkenbeige und dunklem Kastanienbraun. Bei jungen Dryaden zeigt sich oft noch ein leichter Glanz, fast wie Morgentau. Die Textur kann leicht variieren: älteren Dryaden wachsen winzige Rindenplatten an Unterarmen oder Waden, die mit Blättern oder Moos überwuchert scheinen. An Schultern und Rücken ziehen sich feine, chlorophyllartige Linien, die mit dem Puls aufleuchten, wenn sie Magie wirken. Im Winter verblassen diese Muster fast vollständig.Gesicht und Augen
Ihre Gesichter sind fein, aber nicht menschlich symmetrisch. Augenfarben reichen von bernsteinfarben über hellgrün bis fast transparent – das Weiß schimmert wie Blattadern. Pupillen können sich zu vertikalen Schlitzen verengen, wenn sie im Schatten jagen. Die Ohren sind langgezogen, manchmal mit feinen Blattkanten, die leicht zittern, wenn Wind weht. Der Mund ist schmal, Lippen leicht grünlich oder kupferfarben. Zähne sind klein und gerade – keine Reißzähne, keine Tieranmutung.Haare und sekundäre Merkmale
Ihre Haare sind botanisch. Wörtlich. In ihnen wachsen dünne Ranken, Flechten oder feine Blätter, die sich saisonal verändern. Im Frühling tragen sie hellgrüne Spitzen, im Herbst rötlich-goldene Töne. Einige Dryaden pflegen die Vegetation wie andere Schmuck – Zöpfe mit Efeu, Moos oder winzigen Blüten. Keine Hörner, keine Klauen. Ihre Nägel sind leicht transparent, fast wie feine Blattschuppen. Dunkelelfen sind BöseBewegung und Ausstrahlung
Dryaden bewegen sich in fließenden, rhythmischen Intervallen, als ob ihr Körper von einem unsichtbaren Wind geführt wird. Sie treten selten mit voller Fußsohle auf; Sprunggelenke arbeiten wie bei Tänzern. Ihre Bewegungen sind unberechenbar ruhig – kaum merkliche Mikropausen, die an das Rascheln von Blättern erinnern. Ihre Präsenz ist paradox: Sie wirken sowohl nah und vertraut als auch fern und unangreifbar. Man sieht sie, aber nie ganz. Ihr Blick ruht, als lausche er auf Wurzeln unter der Erde.Bildkonzept (für spätere Darstellung)
Für das spätere Porträt oder Ganzkörperbild gilt:- Körperbau: schlank, athletisch, aber weich gezeichnet (Kraft 7/20).
- Haut: organisch, feine Maserung, leicht irisierender Glanz.
- Farben: gedeckte Naturpalette – Moosgrün, Erdbraun, zarte Goldtöne.
- Haare: naturhaft, lebendig – Pflanzenfasern statt klassischer Strähnen.
- Haltung: gerade, ruhig, mit Gewicht auf Zehenspitzen.
- Atmosphäre: schwebend, lichtdurchflutet, Hintergrund wie Waldboden im Morgentau.